Sept 14 2010
Eine Microfaser Decke hält den Körper mehr als nur warm
Microfaser ist ein relativ neuer Werkstoff. Er findet seine Verwendung in vielerlei Hinsicht. So können daraus Decken, Handtücher oder auch Bettwäsche gefertigt werden. Microfaser hält warm und trocken.
In früheren Zeiten gab es, für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa oder als warme Decke für das Bett, nur Decken aus Federn oder Naturfasern wie Tierhaaren. So waren bei unseren Müttern und Großmüttern Decken aus Wolle oder Kamelhaar sehr beliebt. Der Nachteil bei diesen Decken war jedoch, dass sie nicht sehr pflegeleicht waren. So konnte man eine Kamelhaardecke nicht selbst waschen, dieses Material verlangte nach einer oft aufwendigen Behandlung in der chemischen Reinigung. Außerdem sind Decken aus Tierhaar nicht für jede Haut ohne Weiteres geeignet, denn oft genug war ihre Oberfläche sehr kratzig und konnte schlimmstenfalls sogar Allergien auslösen.
Ganz anders sieht es heute aus, heute werden Decken oft aus leichter Microfaser gefertigt. Diese Microfaser Decke ist nicht nur weich und leicht, sondern auch hautfreundlich und pflegeleicht. Sie nimmt den Schweiß auf und leitet ihn nach außen ab. So bleibt sie trocken und wärmt den Körper. Dadurch kann kein feuchtes und klammes Gefühl auf der Haut entstehen, wie man es von herkömmlichen Decken oft kennt. Man kann sie ohne Probleme selbst waschen und dank ihrer leichten Struktur sind sie schnell wieder trocken. Microfaser besteht aus Kunstfaser, die man im Feinwaschgang in der Waschmaschine bei 40 °Celsius waschen kann. Meist können Decken aus Microfaser ohne Probleme auch in den Wäschetrockner. Das macht sie gerade für Familien mit Kindern interessant. Denn gerade hier geht schnell mal etwas daneben. Beim Waschen sollte allerdings kein Weichspüler verwendet werden. Er würde die guten Eigenschaften des Materials, wie den Transport von Feuchtigkeit nach außen, hemmen. Weichspüler würde sich wie ein Film um die feinen Fasern legen und ihr so auch ihre Weichheit nehmen. Durch die Struktur ihrer Fasern entsteht bei der Microfaser eine besonders große Oberfläche, die die Wärme gut aufnimmt und sie so speichert. Auf dieser Oberfläche halten sich kleine Luftbläschen, die Wärme speichern und sie an den Menschen abgeben.
Decken aus Microfaser eignen sich auch für Menschen mit Allergien. Denn ihre Zusammensetzung macht es zum Beispiel Hausstaubmilben schwer sich in ihrem Inneren festzusetzen. Waren früher die herkömmlichen Federbetten eine wahre Brutstätte für Milben, so können sie sich in modernen Decken kaum mehr aufhalten. Anders als bei Decken aus Naturfasern gibt es bei Microfasern kaum etwas, das eine Allergie auslösen könnte. Eine Decke aus diesem Material kann das ganze Jahr über benutzt werden. Decken, die speziell für Allergiker gefertigt werden, können sogar bis zu 95 °Celsius gewaschen werden. Manche Decken für Allergiker können auch einen leichten Silberanteil enthalten, so werden gleichzeitig Bakterien und Krankheitserreger daran gehindert sich in der Decke zu vermehren. Eine gute Decke aus Microfaser hält mehr als nur warm. Sie trägt durch ihre Eigenschaften dazu bei, den Schläfer warm und trocken zu halten.